Bürgerinitiative

Am 17. November 1995 wurde die Bürgerinitiative Fort Biehler gegründet. Deren Geschichte ist die konsequente Fortführung des Gedankens der ersten Siedlergeneration aus den 30er Jahren:

Solidarität, Nachbarschaft und das Einstehen für den ureigenen Lebensraum.

Die Siedlerfamilien, seit dem Bau ihrer Häuser größtenteils auf sich allein gestellt, unterstützten sich von Anfang an gegenseitig. Vereint konnten sie von Beginn an ihre Probleme leichter lösen und sich besser für ihre Rechte einsetzen.

Am 6. Oktober 1978 setzte ein Artikel mit dem Titel „Bundesregierung plädiert für Fort Biehler als BGS-Unterkunft“ die Siedler in Alarm- bereitschaft. Eine GSG9-Einheit sollte am Fort stationiert werden. Die Siedler setzen sich zur Wehr und so zog der Bundesgrenzschutz nicht an das Fort.

1995 plante die Stadt Wiesbaden, dass 50 Hektar große Gelände welches seit dem II. Weltkrieg Eigentum der Bundes ist zu kaufen und als Gewerbegebiet zu vermarkten. Nach langen Verhandlungen mit der Stadt und Überzeugungsarbeit der Siedler war das Thema Gewerbegebiet vom Tisch. 

Knapp zehn Jahre später plante der Bund, die neue Wohnsiedlung der amerikanischen Streitkräfte, die ihr Hauptquartier von Heidelberg nach Wiesbaden verlegten, auf der grünen Wiese entstehen zu lassen, dicht an den Gärten der Siedler „Am Fort Biehler“. Verhandlungen und Briefwechsel mit den Amerikanern und der Bundesregierung folgten.

Ein im Auftrag der Bürgerinitiative und des Ortsbeirats Kastel erstelltes Gutachten, bestätigte schon damals, was die Siedler vermuteten. Die Bebauung des 50 Hektar großen Grundstücks würde den Siedlern und auch AKK sowie Erbenheim die Luft abschneiden, und zwar im wahren Sinn des Wortes. Die Siedlung, luftbelastet von der vielbefahrenen Bundesstraße, benötigt die Frischluft aus dem Taunus. Und die zieht nun einmal über das unbebaute Grundstück des Bundes.

Und nun, 2018 hat sich die Bürgerinitiative wieder neu formiert um die Pläne der Stadt im  Ostfeld / Kalkofen einen neuen Vorort zu errichten entgegen zu wirken. Auch das leidige Thema des Durchgangsverkehrs in der Siedlung wurde neu aufgenommen.

E-Mail Kontakt der Bürgerinitiative:

buergerinitiative@fortbiehler.de

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